Mit Prof. Dr. Michael Rohde •
„Fürchte dich nicht!“ und „Ich will euch die Furcht des HERRN lehren“
Angst und ihre existentielle Bedeutung im Alten Testament
Für das Menschenbild des Alten Testaments gehört Angst bzw. Furcht existentiell zum Menschen. Eine zweistellige Vielzahl an Begriffen bringt zum Ausdruck, was die Kehle zuschnürt, den Menschen zittern oder das Herz schmelzen lässt. Furcht überfällt einen Menschen wie ein Feind oder eine Naturgewalt. Wie von außen kommt die Angst und engt Menschen ein und kann sie sogar wie eine Textilie bekleiden oder wie ein Nahrungsmittel sättigen. Wer oder was macht Menschen Angst? Begrifflich verschmelzen Vorstellungen vom Erschrecken vor Gott (Gotteschrecken) und Ehrfurcht vor Gott (Gottesfurcht).
Welche Seiten können wir durch die Bildsprache des Alten Testaments an Angst entdecken? Welche Umgangsweisen mit Angst sind möglich? Wie wirkt die Herausforderung: „Ich will Euch die Furcht des HERRN lehren“ (Psalm 34,12) neben einem Angst erregenden Gott und der zigfachen Aufforderung Gottes an Menschen: „Fürchte Dich nicht!“?
EFG Hamburg-Hamm
Sievekingsallee 77, 20535 Hamburg
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